Sprossen gliedern die Glasfläche und geben einem Holzfenster den Charakter, den ältere Fassaden verlangen. Welche Bauart infrage kommt, hängt davon ab, wie originalgetreu die Teilung wirken soll und wie leicht sich das Fenster später reinigen lässt. Wir arbeiten mit fünf Systemen.
Glasteilende Sprossen
Hier teilt die Sprosse die Scheibe tatsächlich, wie beim historischen Vorbild. Das ergibt das originalgetreueste Bild und ist meist die richtige Wahl bei denkmalgeschützten Gebäuden.
Innenliegende Sprossen im Scheibenzwischenraum (SZR)
Die Sprossen liegen zwischen den Scheiben und berühren das Glas nicht. Außen und innen bleibt die Fläche glatt, was das Putzen deutlich vereinfacht.
Aufgeklebte Sprossen mit oder ohne Abstandhalter
Die Sprossen werden auf das Glas geklebt, auf Wunsch ergänzt um einen Abstandhalter im Scheibenzwischenraum. Diese Bauart lässt sich am freiesten gestalten.
Das „Schweizer Kreuz“
Das Kreuz besteht aus beschichtetem, profiliertem Aluminium und sitzt im Scheibenzwischenraum, ohne das Glas zu berühren. Die Verbindungsstelle kommt einer handwerklich gefertigten Holzsprosse optisch nahe und bleibt dauerhaft formstabil.
Die „Wiener Sprosse“
Diese Variante kommt dem echten Sprossenfenster am nächsten. Auf das Isolierglas werden Sprossen aufgesetzt, im Scheibenzwischenraum kann ein zusätzliches Profil die Teilung fortführen. Zwischen Glas und Profil bleiben etwa 3 mm Abstand, damit die Isolierglaseinheit mechanisch unbeeinträchtigt bleibt.
Alle Systeme gibt es in verschiedenen Breiten und Farben, passend zum Holzton Ihres Fensters.
Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ausstellung
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